Arbeitsrecht

Rechtsprechung Arbeitsrecht

Verfall von Urlaubs- und Urlaubsabgeltungsansprüchen langzeitkranker Arbeitnehmer

Ein Arbeitnehmer, der über lange Zeit erkrankt war, muss seine Urlaubsansprüche im laufenden Kalenderjahr nach seiner Genesung nehmen, andernfalls verfallen diese (Bundesarbeitsgericht, Urteil vom 09.08.2011, Az.: 9 AZR 425/10).

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Rechtsprechung Arbeitsrecht

Nach der aktuellen Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts sind Gehaltsnachzahlungen für Leiharbeitnehmer möglich!


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Rechtsprechung Arbeitsrecht

Unwirksamkeit einer fristlosen Kündigung wegen unrechtmäßigen Einlösens aufgefundener Leergutbons durch den Arbeitnehmer (vgl. Bundesarbeitsgericht, Urteil vom 10.06.2010, AZ: 2 AZR 541/09 – „Emmely„).


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Rechtsprechung Arbeitsrecht

Die Wirksamkeit einer außerordentlichen Kündigung des Arbeitsverhältnisses wegen einer Vermögensstraftat des Arbeitnehmers zu Lasten des Arbeitgebers ist im Rahmen einer auf den Einzelfall bezogenen umfassenden Interessenabwägung zu prüfen. Dabei kommt einer sehr langjährigen beanstandungsfreien Betriebszugehörigkeit des Arbeitnehmers und den damit angesammelten Vertrauenskapital ein sehr hoher Wert zu, was dazu führt, dass die Kündigung einer langjährigen Mitarbeiterin trotz Betrugshandlung im Umfang von 160,00 € unwirksam ist (vgl. Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg, Urteil vom 16.09.2010, AZ: 2 Sa 509/10)


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Informationen zum Arbeitsrecht

Ordentliche Kündigung des Arbeitsvertrages – was nun?

Wird das Arbeitsverhältnis durch eine ordentliche Kündigung des Arbeitgebers beendet, sollte der Arbeitnehmer einige wichtige Punkte beachten.

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Informationen zum Arbeitsrecht

Der Begriff des „Mobbings“ ist juristisch nicht genau definiert, es handelt sich nicht um einen Rechtsbegriff. In der Praxis versteht man folgende Handlungen als „Mobbing“

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Rechtsprechung zum Arbeitsrecht

Die außerordentliche Verdachtskündigung eines Arbeitnehmers, der zur Entgegennahme von Gebühren berechtigt ist und der offensichtlich erkennbares Falschgeld in der Kasse führt, kann gerechtfertigt sein (vgl. LAG Hamm, Urteil vom 16. August 2010 – 17 Sa 537/10).

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Rechtsprechung zum Arbeitsrecht

Eine Probezeitbefristung innerhalb eines befristeten Arbeitsvertrages kann unwirksam sein (vgl. BAG, Urteil vom 16.04.2008, AZ: 7 AZR 132/07). Das Bundesarbeitsgericht hat in dem benannten Urteil entschieden, dass eine drucktechnisch nicht hervorgehobene Probezeitbefristung innerhalb eines befristeten Arbeitsvertrages nicht wirksam ist.

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Rechtsprechung zum Arbeitsrecht

Eine Diskriminierung eines Stellenbewerbers wegen seines Alters wird vermutet, wenn die Stellenausschreibung dadurch gegen das Altersdiskriminierungsverbot verstößt, dass ein „junger“ Bewerber gesucht wird. (vgl. Bundesarbeitsgericht, Urteil vom 19.08.2010, AZ: 8 AZR 530/09).

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Rechtsprechung zum Arbeitsrecht

Die gleichzeitige Regelung eines Freiwilligkeitsvorbehalts und eines Widerrufsvorbehalts im Zusammenhang mit Sonderzahlungen an den Arbeitnehmer ist laut Bundesarbeitsgericht unwirksam (vgl. BAG, Urteil vom 30.07.2008, AZ: 10 AZR 606/07).

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Informationen zum Arbeitsrecht

Rechtsirrtümer im Arbeitsrecht

Gerade im Arbeitsrecht tummelt sich sowohl auf Arbeitnehmer- als auch auf Arbeitgeberseite eine Vielzahl von Rechtsirrtümern. Diese sind teilweise von erheblicher Bedeutung für die Rechte und Pflichten der Parteien eines Arbeitsverhältnisses. Im folgenden Beitrag sollen die „populärsten“ Irrtümer kurz richtig gestellt werden:

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Informationen zum Arbeitsrecht

Fragerecht im Bewerbungsgespräch

Häufig ergibt sich in Bewerbungsgesprächen die Problematik, dass der Arbeitgeber dem Bewerber Fragen stellt, die dieser im Hinblick auf die Wahrung seiner Privatsphäre nicht beantworten will. Die Zulässigkeit solcher Fragen entscheidet sich nach einer Abwägung der beiderseitigen Interessen von Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Dabei wird das Interesse des Arbeitgebers, sich im konkreten Einzelfall über die Eignung des zukünftigen Mitarbeiters für die vorgesehene Tätigkeit zu vergewissern und sich in diesem Zusammenhang auch nach dessen persönlichen Verhältnissen zu erkundigen und das Interesse des Bewerbers an der Wahrung seiner Privatsphäre und seines Persönlichkeitsrechts berücksichtigt. Stellt sich nach dieser Interessensabwägung die Frage des Arbeitgebers als unzulässig dar, so kann der Bewerber nicht nur die Antwort auf die Frage verweigern, er kann vielmehr auch von dem ihm vom Bundesarbeitsgericht zugebilligten „Recht auf Lüge“ Gebrauch machen, da andernfalls auf Grund des bloßen Schweigens des Bewerbers der Arbeitgeber negative Rückschlüsse ziehen könnte.

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